frau momos minimalismus

21. März 2019
von Frau Momo
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Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück

Minimalismus und Sterben

„Altern heißt, sich darüber klar zu werden, dass die eigene Lebenszeit begrenzt, dass sie zum größeren Teil schon durchlebt ist. Wie bei jedem guten Spiel sind vielleicht die letzten fünfzehn Minuten entscheidend dafür, ob ich das Spiel – hier das Spiel meines Lebens – als verloren oder gewonnen erlebe. Dieses Gefühl, dass es um die entscheidenden Inhalte meines Lebens geht, macht die späteren Jahre kostbar.“
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3. März 2019
von Frau Momo
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Gelesen: „Das Geheimnis kluger Entscheidungen“ von Maja Storch

„Mit diesem Buch möchte ich Ihnen einen grundlegenden Einblick in die Art und Weise vermitteln, wie Ihr Gehirn entscheidet, und Ihnen Informationen darüber geben, wie Sie dieses Wissen in Ihren ganz persönlichen Entscheidungssituationen einsetzen können. Wenn Sie es gelesen haben, werden Sie einige Entscheidungen anders fällen als früher, das verspreche ich Ihnen.“ 

Diese Zeilen schreibt Maja Storch in dem einleitenden Kapitel ihres Buches Das Geheimnis kluger Entscheidungen – Von Bauchgefühl und Körpersignalen – ein fingerdickes Taschenbuch, das unter 10 Euro zu haben ist. Damit ist die Messlatte hoch gelegt und ich bin gespannt, ob Maja Storch dieses ehrgeizige Ziel mit mir als Leserin erreichen wird.

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1. Januar 2019
von Frau Momo
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Wie ich mit meinen Träumen umgehe

In diesem Beitrag schildere ich, wie ich mit meinen Träumen umgehe. Nach einer jahrelangen Beschäftigung mit meinen Träumen hat sich eine Routine etabliert, mit der ich sie mir zu erschliessen versuche. 

Ich bin in diesem Sinne Expertin aus Erfahrung, bringe aber keinerlei Ausbildung mit. Als Laiin habe ich mir verschiedene Ansätze der Traumdeutung wie die von Carl Gustav Jung oder Fritz Perls etwas hemdsärmelig auf ein für mich praktikables Level herunter gebrochen. 

Der folgende Text gibt meine Vorgehensweise bei der Traumdeutung wieder, die sich nach und nach heraus geschält hat. Es ist bestimmt nicht die allein seligmachende Art und Weise, zugleich eine für mich ergiebige und bereichernde. 

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9. November 2018
von Frau Momo
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Entspannter Einkaufen – Teil 2: Selbstregulation

Der Umgang mit Reizüberflutung während des Einkaufens 

Kämpfst du, wie viele hochsensible Menschen, mit dem Gefühl, dass die Supermarkt-Welt mit all ihren grellen Reizen und rempelnden Mitmenschen gnadenlos auf dich einprasselt? Dass alle Eindrücke ungefragt in dich hinein fallen? Fühlst du dich diesem Vorgang ungeschützt ausgesetzt? 

Wenn du diese Fragen bejahen kannst, wirst du die Übung, die ich in diesem Beitrag beschreibe, vielleicht als nützlich empfinden. Denn sie kann dir helfen, die auf dich einströmenden Eindrücke in einer anderen Weise als bisher zu regulieren.

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5. November 2018
von Frau Momo
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Entspannter Einkaufen – Teil 1: Das Einkaufen zu einem Event umgestalten

Wie geht es dir mit dem Einkaufen im Supermarkt? Freust du dich auf den wöchentlichen Lebensmitteleinkauf? Oder stellt er eher einen unangenehmen Hindernisparcours dar, den es zu bewältigen gilt? 

Vielleicht findest du dich in der folgenden Beschreibung wieder: 

Ein kaum zu überblickendes Warenangebot mit Sonderangeboten, Rabattaktionen und Ausschusswaren, die dein Auge und deine Entscheidungsfähigkeit strapazieren. Deine Distanzzone wird im Getümmel gefühlt alle zwei Sekunden überschritten. Mittendrin noch Lageristen mit Hubwagen, leere, auf den Boden liegende Kartons und Kunden, die sich unterhaltend die Gänge blockieren. 

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13. Oktober 2018
von Frau Momo
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Graphic Novels, Hochsensibilität und Minimalismus

Warum es sinnvoll ist, visuelle Reize sorgfältig zu wählen 

Neu habe ich das Genre Graphic Novel für mich entdeckt. Mich beeindruckt, mit wie wenig und gezielten Pinselstrichen eine vielschichtige, tiefgehende Handlung erzählt werden kann. Atmosphäre aufbauen, Stimmungen einfangen, Emotionen auslösen – all dies gelingt mit verhältnismäßig einfachen stilistischen Mitteln. 

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24. September 2018
von Frau Momo
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Warum es hilft, Gefühle aufzuschreiben 

Gefühle aufzuschreiben hilft.Vor allem, wenn du davon nichts allzu Weltbewegendes erwartest. Es löst keine Probleme von jetzt auf gleich. Es hilft dir, in den Fluss zu kommen, im Fluss zu sein – und nicht verzweifelt am Ufer des Flusses zu stehen und dich zu fragen, warum dein Leben scheinbar an dir vorbei zieht. Während oder auch nach dem Schreiben ergibt sich vielleicht die paradoxe Erfahrung, dass sich an deiner konkreten Situation nichts geändert hat, du dich aber besser fühlst.

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11. September 2018
von Frau Momo
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Gelesen: „Geniale Störung“ von Steve Silberman

Wie der Autismus entdeckt und erforscht wurde

Ein fulminantes Werk. Überbordend an Details, mitreißend geschrieben und ohne dass man sich versieht, hat man sich durch entscheidende Momente der Medizin- und Wissenschaftsgeschichte gelesen. Eine Leseempfehlung für Menschen, die populärwissenschaftliche Literatur mögen und einen Einblick in den Autismus erhalten wollen.

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5. September 2018
von Frau Momo
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Das Vorstellungsgespräch

Mal wieder Zeit fürs Entrümpeln. Ich arbeite mich also gerade durch alte Papierberge, da fällt mir ein alter Bewerbungsratgeber in die Hände. Beim daumenkinoartigen Durchblättern bleibe ich wie zufällig an der folgenden Passage hängen:

„Seien Sie positiv, äußern Sie keine Klagen, keine Kritik, keine negativen Bemerkungen über frühere Arbeitgeber, Firmen, Chefs, Kollegen.“

Ich muß schmunzeln, denn diese Zeilen erinnern mich sofort an Herrn A.

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