frau momos minimalismus

7. Mai 2019
von Frau Momo
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Gelesen: „Ich muss nicht alles glauben, was ich denke“ von Serge Marquis

Das Ich kann aus sich nichts Besseres machen. Es kann sich von einem Augenblick zum nächsten verändern, aber es bleibt stets das ich, diese trennende und auf sich selbst bezogene Bewusstseinsaktivität, die hofft, eines Tages etwas zu werden, was sie nicht ist. […] Daher bleibt nur das Endes des Ich.

Dieses Zitat von Jiddu Krishnamurti ist dem Buch Ich muss nicht alles glauben, was ich denke voran gestellt. Der Autor Serge Marquis gibt damit die inhaltliche Richtung vor, denn dieses Buch ist ein flammendes Plädoyer dafür, das emotional aufgeladene Ego, das stets auf der Suche nach etwas Besserem ist, zu erkennen und zurück zu nehmen.

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25. April 2019
von Frau Momo
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Gelesen: „Hinsetzen loslassen glücklich sein“ von Elisabeth und Sukey Novogratz

Zu diesem Buch muss ich gar nicht viel schreiben – außer: Lies dieses Buch!

Es geht um Meditation. Um Altare, Dharma-Talks, die großen drei Dämonen Sucht, Angst und Depression, Einfluss der Meditation auf Telomere, Stimmungsschwankungen, Glückstrigger, Mudras & Mantras, Kopfkino und die Frage, wer mit dir seine Geheimvorräte Schokolade an einem Retreat teilt.

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11. April 2019
von Frau Momo
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Sein altes Ich einfach sterben lassen? 

„Wenn Sie Ihr Leben beenden wollen, dann beenden Sie doch Ihr Leben. Aber dafür müssen Sie doch nicht sterben. Beenden Sie Ihr Leben hier und gehen Sie weg.“

Das sagt in dem Film „Gegen die Wand“ der Arzt einer psychiatrischen Klinik zum lebensmüden Cahit Tomruk. Cahit reagiert zynisch: „Darf ich mal was sagen, Herr Doktor?! Sie haben doch voll den Knall, oder?“ Der Arzt lächelt darauf hin.

Sein Leben beenden. Indem man weggeht.

Meine Mutter arbeitete lange Zeit in einer leitenden Position. Wenn eine Mitarbeiterin kündigte, um ambitioniert woanders eine neue Stelle anzutreten (bei der dann natürlich alles viel besser sein sollte) pflegte sie lakonisch zu sagen: „Du kannst gehen wohin du willst, du nimmst dich selbst doch immer mit.

Ist das so? Verheddern wir uns immer wieder in den Fängen des „alten“ Ichs?  Oder können es zurück lassen wie eine Haut, die wir ein für alle Mal abstreifen? 

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4. April 2019
von Frau Momo
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Was uns alle angeht, müssen wir alle miteinander angehen

Gedanken zur Sterbebegleitung

Sterben ist eine Erfahrung, der sich niemand entziehen kann. Wir sind alle Sterbende. Jeden Tag wachsen wir dem Sterben entgegen. Uns trennt nichts von Menschen, die sterben – außer dem Zeitpunkt (und selbst das ist gar nicht mal so gewiss). 

Der Journalist Roland Schulz schreibt: „Der moderne Mensch denkt über den Tod wie über den Weltraum: Er existiert zweifelsohne irgendwo da draussen – aber im tiefsten Herzen sind wir sicher, niemals durch seine Dunkelheit zu wandeln.“*

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21. März 2019
von Frau Momo
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Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück

Minimalismus und Sterben

„Altern heißt, sich darüber klar zu werden, dass die eigene Lebenszeit begrenzt, dass sie zum größeren Teil schon durchlebt ist. Wie bei jedem guten Spiel sind vielleicht die letzten fünfzehn Minuten entscheidend dafür, ob ich das Spiel – hier das Spiel meines Lebens – als verloren oder gewonnen erlebe. Dieses Gefühl, dass es um die entscheidenden Inhalte meines Lebens geht, macht die späteren Jahre kostbar.“
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3. März 2019
von Frau Momo
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Gelesen: „Das Geheimnis kluger Entscheidungen“ von Maja Storch

„Mit diesem Buch möchte ich Ihnen einen grundlegenden Einblick in die Art und Weise vermitteln, wie Ihr Gehirn entscheidet, und Ihnen Informationen darüber geben, wie Sie dieses Wissen in Ihren ganz persönlichen Entscheidungssituationen einsetzen können. Wenn Sie es gelesen haben, werden Sie einige Entscheidungen anders fällen als früher, das verspreche ich Ihnen.“ 

Diese Zeilen schreibt Maja Storch in dem einleitenden Kapitel ihres Buches Das Geheimnis kluger Entscheidungen – Von Bauchgefühl und Körpersignalen – ein fingerdickes Taschenbuch, das unter 10 Euro zu haben ist. Damit ist die Messlatte hoch gelegt und ich bin gespannt, ob Maja Storch dieses ehrgeizige Ziel mit mir als Leserin erreichen wird.

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11. Februar 2019
von Frau Momo
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Was kommt nach dem Tod?

Bei der Auseinandersetzung mit der Frage, was nach dem Tod kommt, bin ich auf die folgende Anekdote aus dem Zen-Buddhismus aufmerksam geworden: 

„Meister, gibt es ein Leben nach dem Tod?“

„Das weiß ich nicht.“

„Aber bist du denn nicht der Meister?“

„Ja, aber kein toter Meister.“

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1. Januar 2019
von Frau Momo
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Wie ich mit meinen Träumen umgehe

In diesem Beitrag schildere ich, wie ich mit meinen Träumen umgehe. Nach einer jahrelangen Beschäftigung mit meinen Träumen hat sich eine Routine etabliert, mit der ich sie mir zu erschliessen versuche. 

Ich bin in diesem Sinne Expertin aus Erfahrung, bringe aber keinerlei Ausbildung mit. Als Laiin habe ich mir verschiedene Ansätze der Traumdeutung wie die von Carl Gustav Jung oder Fritz Perls etwas hemdsärmelig auf ein für mich praktikables Level herunter gebrochen. 

Der folgende Text gibt meine Vorgehensweise bei der Traumdeutung wieder, die sich nach und nach heraus geschält hat. Es ist bestimmt nicht die allein seligmachende Art und Weise, zugleich eine für mich ergiebige und bereichernde. 

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9. November 2018
von Frau Momo
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Entspannter Einkaufen – Teil 2: Selbstregulation

Der Umgang mit Reizüberflutung während des Einkaufens 

Kämpfst du, wie viele hochsensible Menschen, mit dem Gefühl, dass die Supermarkt-Welt mit all ihren grellen Reizen und rempelnden Mitmenschen gnadenlos auf dich einprasselt? Dass alle Eindrücke ungefragt in dich hinein fallen? Fühlst du dich diesem Vorgang ungeschützt ausgesetzt? 

Wenn du diese Fragen bejahen kannst, wirst du die Übung, die ich in diesem Beitrag beschreibe, vielleicht als nützlich empfinden. Denn sie kann dir helfen, die auf dich einströmenden Eindrücke in einer anderen Weise als bisher zu regulieren.

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