frau momos minimalismus

11. August 2019
von Frau Momo
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Meditation: Loslassen in Aktion

Die Gedanken-Mischpoke einfach weiterziehen lassen

Ich setze mich jeden Morgen auf meinen Allerwertesten und meditiere zwanzig Minuten lang. Komme, was da wolle. Einmal kam in der letzten Zeit eine Darmgrippe dazwischen, ansonsten bin ich konsequent und ich freue mich auf meine tägliche Meditationspraxis. Am interessantesten finde ich, dass ich mir jedes Mal vornehme, ausschließlich im gegenwärtigen Augenblick zu sein … und mir das nicht gelingt. 

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29. Juni 2019
von Frau Momo
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Alternative zu den Fünf Tibetern: Der „Daily Cat Stretch“ von Thomas Hanna

Sind dir die Fünf Tibeter zu anstrengend oder zu esoterisch? Bist du auf der Suche nach einer minimalistischen Routine, bei der du dich effektiv und auf wohltuende Art und Weise mit den wichtigsten Muskelgruppen deines Körpers auseinandersetzt?

Dann probiere den Daily Cat Stretch aus. Thomas Hanna, der Entwickler des Daily Cat Stretch, verglich diese Übungsserie mit den Streckbewegungen einer Katze, die sich nach dem Aufwachen ausführlich dehnt, um ihre Muskeln zu spüren und zu längen.

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7. Mai 2019
von Frau Momo
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Gelesen: „Ich muss nicht alles glauben, was ich denke“ von Serge Marquis

Das Ich kann aus sich nichts Besseres machen. Es kann sich von einem Augenblick zum nächsten verändern, aber es bleibt stets das ich, diese trennende und auf sich selbst bezogene Bewusstseinsaktivität, die hofft, eines Tages etwas zu werden, was sie nicht ist. […] Daher bleibt nur das Endes des Ich.

Dieses Zitat von Jiddu Krishnamurti ist dem Buch Ich muss nicht alles glauben, was ich denke voran gestellt. Der Autor Serge Marquis gibt damit die inhaltliche Richtung vor, denn dieses Buch ist ein flammendes Plädoyer dafür, das emotional aufgeladene Ego, das stets auf der Suche nach etwas Besserem ist, zu erkennen und zurück zu nehmen.

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25. April 2019
von Frau Momo
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Gelesen: „Hinsetzen loslassen glücklich sein“ von Elisabeth und Sukey Novogratz

Zu diesem Buch muss ich gar nicht viel schreiben – außer: Lies dieses Buch!

Es geht um Meditation. Um Altare, Dharma-Talks, die großen drei Dämonen Sucht, Angst und Depression, Einfluss der Meditation auf Telomere, Stimmungsschwankungen, Glückstrigger, Mudras & Mantras, Kopfkino und die Frage, wer mit dir seine Geheimvorräte Schokolade an einem Retreat teilt.

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11. April 2019
von Frau Momo
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Sein altes Ich einfach sterben lassen? 

„Wenn Sie Ihr Leben beenden wollen, dann beenden Sie doch Ihr Leben. Aber dafür müssen Sie doch nicht sterben. Beenden Sie Ihr Leben hier und gehen Sie weg.“

Das sagt in dem Film „Gegen die Wand“ der Arzt einer psychiatrischen Klinik zum lebensmüden Cahit Tomruk. Cahit reagiert zynisch: „Darf ich mal was sagen, Herr Doktor?! Sie haben doch voll den Knall, oder?“ Der Arzt lächelt darauf hin.

Sein Leben beenden. Indem man weggeht.

Meine Mutter arbeitete lange Zeit in einer leitenden Position. Wenn eine Mitarbeiterin kündigte, um ambitioniert woanders eine neue Stelle anzutreten (bei der dann natürlich alles viel besser sein sollte) pflegte sie lakonisch zu sagen: „Du kannst gehen wohin du willst, du nimmst dich selbst doch immer mit.

Ist das so? Verheddern wir uns immer wieder in den Fängen des „alten“ Ichs?  Oder können es zurück lassen wie eine Haut, die wir ein für alle Mal abstreifen? 

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4. April 2019
von Frau Momo
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Was uns alle angeht, müssen wir alle miteinander angehen

Gedanken zur Sterbebegleitung

Sterben ist eine Erfahrung, der sich niemand entziehen kann. Wir sind alle Sterbende. Jeden Tag wachsen wir dem Sterben entgegen. Uns trennt nichts von Menschen, die sterben – außer dem Zeitpunkt (und selbst das ist gar nicht mal so gewiss). 

Der Journalist Roland Schulz schreibt: „Der moderne Mensch denkt über den Tod wie über den Weltraum: Er existiert zweifelsohne irgendwo da draussen – aber im tiefsten Herzen sind wir sicher, niemals durch seine Dunkelheit zu wandeln.“*

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21. März 2019
von Frau Momo
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Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück

Minimalismus und Sterben

„Altern heißt, sich darüber klar zu werden, dass die eigene Lebenszeit begrenzt, dass sie zum größeren Teil schon durchlebt ist. Wie bei jedem guten Spiel sind vielleicht die letzten fünfzehn Minuten entscheidend dafür, ob ich das Spiel – hier das Spiel meines Lebens – als verloren oder gewonnen erlebe. Dieses Gefühl, dass es um die entscheidenden Inhalte meines Lebens geht, macht die späteren Jahre kostbar.“
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3. März 2019
von Frau Momo
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Gelesen: „Das Geheimnis kluger Entscheidungen“ von Maja Storch

„Mit diesem Buch möchte ich Ihnen einen grundlegenden Einblick in die Art und Weise vermitteln, wie Ihr Gehirn entscheidet, und Ihnen Informationen darüber geben, wie Sie dieses Wissen in Ihren ganz persönlichen Entscheidungssituationen einsetzen können. Wenn Sie es gelesen haben, werden Sie einige Entscheidungen anders fällen als früher, das verspreche ich Ihnen.“ 

Diese Zeilen schreibt Maja Storch in dem einleitenden Kapitel ihres Buches Das Geheimnis kluger Entscheidungen – Von Bauchgefühl und Körpersignalen – ein fingerdickes Taschenbuch, das unter 10 Euro zu haben ist. Damit ist die Messlatte hoch gelegt und ich bin gespannt, ob Maja Storch dieses ehrgeizige Ziel mit mir als Leserin erreichen wird.

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11. Februar 2019
von Frau Momo
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Was kommt nach dem Tod?

Bei der Auseinandersetzung mit der Frage, was nach dem Tod kommt, bin ich auf die folgende Anekdote aus dem Zen-Buddhismus aufmerksam geworden: 

„Meister, gibt es ein Leben nach dem Tod?“

„Das weiß ich nicht.“

„Aber bist du denn nicht der Meister?“

„Ja, aber kein toter Meister.“

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