frau momos minimalismus

Feinfühliges, Hochsensibles und Minimalistisches

25. März 2018
von Frau Momo
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Ein kurzes Ritual für ein feines und zugleich stabiles Selbstbewusstsein

Fang an, dir selbst zu vertrauen

Kennst du die Redewendung „Keine Nachrichten sind gute Nachrichten“? Ich habe sie von meiner Mutter gelernt. Wenn ich als Teenager in den Sommerferien in der Weltgeschichte herumreiste und nichts von mir hören lies, beruhigte sie sich selbst mit diesem Satz.

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7. März 2018
von Frau Momo
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Missverständnisse über den Minimalismus III

Missverständnis 3:

Eine Minimalistin sollte kein Smartphone besitzen

Ich erlebe es häufiger, dass Menschen enttäuscht sind, wenn sie erfahren, dass ich als Minimalistin im Besitz eines Smartphones bin. Sie denken, dass ein einfaches Leben den Gebrauch eines Smartphone ausschliesst, weil es nicht zu den lebensnotwendigen Dingen im Leben gehört.

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28. Februar 2018
von Frau Momo
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Missverständnisse über den Minimalismus II

Missverständnis 2:

Minimalisten werfen in Entrümplungs-Aktionen Dinge weg, die sie im Nachhinein wieder neu anschaffen

Ich bin immer recht sprachlos, wenn Minimalisten eine solche Kurzsichtigkeit unterstellt wird. Als ob Minimalisten ihre Gehirnzellen ebenfalls im Rahmen einer Entrümplungs-Aktion in ein großes, schwarzes Loch auf Nimmerwiedersehen entsorgen täten.

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25. Februar 2018
von Frau Momo
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Missverständnisse über den Minimalismus I

Missverständnis 1:

Minimalismus heisst, nur 100 Dinge zu besitzen

Die Annahme, dass minimalistisch lebende Menschen so wenig wie möglich besitzen, führt in aller Regelmässigkeit zur Diskussion des berühmten 100-Dinge-Limits.

Ich treffe hin und wieder Menschen, die meinen, Minimalisten sollten nicht mehr als 100 Dinge besitzen. Wer sich vor ihnen als Ü100-Minimalistin outet, läuft Gefahr, der Unglaubwürdigkeit beschuldigt zu werden.

Journalisten sind erfahrungsgemäss besonders heiss auf 100-Dinge-Haushalte und Home-Storys über Minimalisten – das verspricht schön viele Bilder mit wenig drauf.

Keines der noch folgenden Missverständnisse über den Minimalismus bringt so kuriose und zugleich ernsthaft diskutierte Detailfragen wie dieses hervor:

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19. Februar 2018
von Frau Momo
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Die hochsensible Handtasche

Als sich neulich in der S-Bahn ein stark parfümierter Mann mir gegenübersetzte, wurde mir klar: Die Zeit für diesen Blogbeitrag ist reif.

Ich zückte ein Tuch aus meiner Handtasche und schlang es um meine untere Kopfhälfte sowie um meinen Hals – so, dass Nase und Mund bedeckt waren. Wusstest du, dass ein Tuch in solchen Situationen ein wunderbar funktionierender Filter ist? Ein echter Bringer im Umgang mit „wandelnden Pafümerien“!

In diesem Beitrag geht es um kleine, handtaschen-affine Helferchen, mit denen du dir feine Räume der Gelassenheit inmitten dem Tohuwaboh dieser reizvollen Welt schaffen kannst.

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28. Dezember 2017
von Frau Momo
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Wie du dir ein dickeres Fell anessen kannst

Hochsensibilität und Ernährung

Sich nicht mehr vom kleinsten Gegenwind aus dem Sattel heben lassen und nicht mehr in diesem Gefühl feststecken, dass das Leben eine fortwährende emotionale Achterbahnfahrt ist. Das wär’s! Die innere Teflon-Schicht per Fingerschnips aktivieren. Die Dinge lässig an sich abperlen lassen.

Die gute Nachricht: Ein dickeres Fell kannst du dir ein gutes Stück weit anessen. Nicht als omnipotentes Wundermittel – doch als solide Basis für eine gelassene Standfestigkeit im Leben.

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11. Dezember 2017
von Frau Momo
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Die introvertierte Mittagspause

Ein kleiner Mittagspausen-Survival-Guide

Für viele Menschen, die ein zurückhaltendes und leises Wesen haben, stellt die Mittagspause eine Herausforderung dar.

Um das zu verstehen, muss man sich den Hauptunterschied zwischen introvertierten und extrovertierten Menschen vergegenwärtigen: Der introvertierte Mensch schöpft Kraft aus sich heraus. Er regeneriert durch Ruhe und Alleinsein. Der extrovertierte Mensch liebt Action und Austausch. Er regeneriert im Kontakt mit anderen Menschen.

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25. November 2017
von Frau Momo
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Freiräume in stressigen Zeiten finden

Die Übung, die ich heute vorstelle, ist ein effektives Werkzeug, um inneren Stress zu reduzieren. Sie stammt aus dem Focusing, einer körperorientierten therapeutischen Schule, und heisst „Clearing a Space“. Ich übersetze dies mit „Einen klaren Raum schaffen“.

Mit Hilfe dieser Übung schaffe ich mir einen Raum, in dem ich das Wohlbefinden, das trotz allen Problemen da ist, wahrnehme. Einen Raum, in dem ich mich mit klarem Geist etwas Anderem oder Neuen zuwenden kann – neben einem dicht gedrängten Alltag.

Diesen Raum kreiere ich durch die konkrete Erfahrung, dass ich mehr bin, als das, was ich gerade als energieraubend, ermüdend oder schwierig empfinde.

Die „Clearing a Space“-Übung eignet sich wunderbar für alltägliche Anliegen. Durch sie komme ich beispielsweise nach einem Arbeitstag innerlich zur Ruhe, um mit einem frischen Kopf die Unterlagen des Weiterbildungsstudiengangs zu lesen, den ich belegt habe.

Sie ist aber auch für den Umgang mit grösseren, fast existenziellen Themen geeignet. So belegte die Focusing-Therapeutin Joan Klagsburn mit ihren Forschungen die positive Wirkung dieses Prozesses auf das Wohlbefinden von Frauen, die sich mit einer Brustkrebsdiagnose konfrontiert sehen. (Weitere Informationen dazu hier).

Eindrücklich finde ich ausserdem, wie mir manchmal, nachdem ich die Übung praktiziert habe, wie aus heiterem Himmel Lösungen für Probleme einfallen.

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30. September 2017
von Frau Momo
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Gelesen: „Der Klügere denkt nach“ von Martin Wehrle

Zugegeben, ich bin mit recht spitzen Fingern an das Buch heran gegangen. Denn schon den Titel finde ich nicht gelungen. Der Klügere denkt nach – zunächst dachte ich, es geht um Gehirnjogging oder ähnliches. Erst der Untertitel Von der Kunst, auf die ruhige Art erfolgreich zu sein gibt einen Hinweis, dass es in diesem Buch tatsächlich um Introversion und Hochsensibilität geht.

Auch den verpixelten Fuchs auf dem Cover finde ich in der Wirkung verfehlt. Ich schätze, er soll die clevere und geschickte Fuchsenergie der Zielgruppe ansprechen. Auf mich wirkt es versachlicht.

Mit diesen Vorbehalten habe ich angefangen, das Buch zu lesen. Dennoch hat es sich mir als Inspirationsquelle erschlossen! Es wird mir als wertvolles Nachschlagewerk für die Vorbereitung auf typische ***ARGH***-Situationen wie Small-Talk oder Brainstorming dienen. Zudem empfinde ich es als einen Schritt in die richtige Richtung, dass die Hochsensibilität von einem Business-Bestseller-Autoren wie Martin Wehrle aufgegriffen wird.

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20. September 2017
von Frau Momo
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Wie deine „Ich bin“ dich mit durch die Krise tragen

In Krisenzeiten hörst du vielleicht oft Sätze wie diese: „Tu dir mal etwas Gutes“ oder „Lenke dich ein wenig ab, mach dir nicht so ein Kopf.“ oder „Aber es gibt doch auch Positives, sieh das doch mal“.

Das ist, wenn man gefühlt zentnerschwere ungelöste Dinge mit sich herum trägt, leicht gesagt. Mir fällt es schwer, das nicht sofort als stereotypen Ratschlag zu handhaben, den ein Außenstehender mal eben so locker von sich gibt, der kurz seinen grossen Zeh in mein Drama tunkt und dann weiter zieht.

Und dennoch: es steckt Wahrheit sowie Hilfreiches dahinter. Diesen Wahrheitsgehalt möchte ich mit dir heute etwas genauer anschauen und dich dazu inspirieren, dich tatsächlich gerade in Krisenzeiten konsequent auf bestimmte Aspekte deiner Persönlichkeit zu fokussieren. Fernab von oberflächigen Ratschlägen, die gerade Dickhäuter gerne von sich geben. Weiterlesen →