frau momos minimalismus

Feinfühliges, Hochsensibles und Minimalistisches

13. Oktober 2018
von Frau Momo
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Graphic Novels, Hochsensibilität und Minimalismus

Warum es sinnvoll ist, visuelle Reize sorgfältig zu wählen 

Neu habe ich das Genre Graphic Novel für mich entdeckt. Mich beeindruckt, mit wie wenig und gezielten Pinselstrichen eine vielschichtige, tiefgehende Handlung erzählt werden kann. Atmosphäre aufbauen, Stimmungen einfangen, Emotionen auslösen – all dies gelingt mit verhältnismäßig einfachen stilistischen Mitteln. 

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24. September 2018
von Frau Momo
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Warum es hilft, Gefühle aufzuschreiben 

Gefühle aufzuschreiben hilft.Vor allem, wenn du davon nichts allzu Weltbewegendes erwartest. Es löst keine Probleme von jetzt auf gleich. Es hilft dir, in den Fluss zu kommen, im Fluss zu sein – und nicht verzweifelt am Ufer des Flusses zu stehen und dich zu fragen, warum dein Leben scheinbar an dir vorbei zieht. Während oder auch nach dem Schreiben ergibt sich vielleicht die paradoxe Erfahrung, dass sich an deiner konkreten Situation nichts geändert hat, du dich aber besser fühlst.

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11. September 2018
von Frau Momo
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Gelesen: „Geniale Störung“ von Steve Silberman

Wie der Autismus entdeckt und erforscht wurde

Ein fulminantes Werk. Überbordend an Details, mitreißend geschrieben und ohne dass man sich versieht, hat man sich durch entscheidende Momente der Medizin- und Wissenschaftsgeschichte gelesen. Eine Leseempfehlung für Menschen, die populärwissenschaftliche Literatur mögen und einen Einblick in den Autismus erhalten wollen.

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5. September 2018
von Frau Momo
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Das Vorstellungsgespräch

Mal wieder Zeit fürs Entrümpeln. Ich arbeite mich also gerade durch alte Papierberge, da fällt mir ein alter Bewerbungsratgeber in die Hände. Beim daumenkinoartigen Durchblättern bleibe ich wie zufällig an der folgenden Passage hängen:

„Seien Sie positiv, äußern Sie keine Klagen, keine Kritik, keine negativen Bemerkungen über frühere Arbeitgeber, Firmen, Chefs, Kollegen.“

Ich muß schmunzeln, denn diese Zeilen erinnern mich sofort an Herrn A.

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25. März 2018
von Frau Momo
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Ein kurzes Ritual für ein feines und zugleich stabiles Selbstbewusstsein

Fang an, dir selbst zu vertrauen

Kennst du die Redewendung „Keine Nachrichten sind gute Nachrichten“? Ich habe sie von meiner Mutter gelernt. Wenn ich als Teenager in den Sommerferien in der Weltgeschichte herumreiste und nichts von mir hören lies, beruhigte sie sich selbst mit diesem Satz.

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7. März 2018
von Frau Momo
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Missverständnisse über den Minimalismus III

Missverständnis 3:

Eine Minimalistin sollte kein Smartphone besitzen

Ich erlebe es häufiger, dass Menschen enttäuscht sind, wenn sie erfahren, dass ich als Minimalistin im Besitz eines Smartphones bin. Sie denken, dass ein einfaches Leben den Gebrauch eines Smartphone ausschliesst, weil es nicht zu den lebensnotwendigen Dingen im Leben gehört.

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28. Februar 2018
von Frau Momo
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Missverständnisse über den Minimalismus II

Missverständnis 2:

Minimalisten werfen in Entrümplungs-Aktionen Dinge weg, die sie im Nachhinein wieder neu anschaffen

Ich bin immer recht sprachlos, wenn Minimalisten eine solche Kurzsichtigkeit unterstellt wird. Als ob Minimalisten ihre Gehirnzellen ebenfalls im Rahmen einer Entrümplungs-Aktion in ein großes, schwarzes Loch auf Nimmerwiedersehen entsorgen täten.

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25. Februar 2018
von Frau Momo
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Missverständnisse über den Minimalismus I

Missverständnis 1:

Minimalismus heisst, nur 100 Dinge zu besitzen

Die Annahme, dass minimalistisch lebende Menschen so wenig wie möglich besitzen, führt in aller Regelmässigkeit zur Diskussion des berühmten 100-Dinge-Limits.

Ich treffe hin und wieder Menschen, die meinen, Minimalisten sollten nicht mehr als 100 Dinge besitzen. Wer sich vor ihnen als Ü100-Minimalistin outet, läuft Gefahr, der Unglaubwürdigkeit beschuldigt zu werden.

Journalisten sind erfahrungsgemäss besonders heiss auf 100-Dinge-Haushalte und Home-Storys über Minimalisten – das verspricht schön viele Bilder mit wenig drauf.

Keines der noch folgenden Missverständnisse über den Minimalismus bringt so kuriose und zugleich ernsthaft diskutierte Detailfragen wie dieses hervor:

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19. Februar 2018
von Frau Momo
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Die hochsensible Handtasche

Als sich neulich in der S-Bahn ein stark parfümierter Mann mir gegenübersetzte, wurde mir klar: Die Zeit für diesen Blogbeitrag ist reif.

Ich zückte ein Tuch aus meiner Handtasche und schlang es um meine untere Kopfhälfte sowie um meinen Hals – so, dass Nase und Mund bedeckt waren. Wusstest du, dass ein Tuch in solchen Situationen ein wunderbar funktionierender Filter ist? Ein echter Bringer im Umgang mit „wandelnden Pafümerien“!

In diesem Beitrag geht es um kleine, handtaschen-affine Helferchen, mit denen du dir feine Räume der Gelassenheit inmitten dem Tohuwaboh dieser reizvollen Welt schaffen kannst.

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28. Dezember 2017
von Frau Momo
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Wie du dir ein dickeres Fell anessen kannst

Hochsensibilität und Ernährung

Sich nicht mehr vom kleinsten Gegenwind aus dem Sattel heben lassen und nicht mehr in diesem Gefühl feststecken, dass das Leben eine fortwährende emotionale Achterbahnfahrt ist. Das wär’s! Die innere Teflon-Schicht per Fingerschnips aktivieren. Die Dinge lässig an sich abperlen lassen.

Die gute Nachricht: Ein dickeres Fell kannst du dir ein gutes Stück weit anessen. Nicht als omnipotentes Wundermittel – doch als solide Basis für eine gelassene Standfestigkeit im Leben.

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