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Zwetschgenkuchen vom Blech (vegan)

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Veganes Schlemmen in der Sommerzeit – einfach wunderbar und wunderbar einfach

Ich habe mich dazu entschlossen, den August über vegan zu essen.

Inmitten von Quinoa-Gemüse-Pfannen, Salat mit Tofu-Würsten und schwarzem Kaffee (weil Milch ja nun nicht mehr angesagt ist und die Sojamilch immer ausflockt) kam der Wunsch nach einem klassischen Sommerrezept hoch. 

Als ich ein paar Tage später während meiner Jogging-Runde beim Bauern vorbei trabte und das Schild „Zwetschgen“ las, wusste ich: das ist es! Ein Zwetschgenkuchen! Mein Herz ging auf. Und ich machte mich auf die Suche nach einem Rezept für veganen Zwetschgenkuchen. Das Ergebnis hat mich absolut überzeugt! So saftig!

Der Kuchen ist auch für Hefeteig-Ungeübte wie mich einfach & erfolgreich zuzubereiten. Alle Zutaten sind mittlerweile auch in „konventionellen“ Supermärkten erhältlich (für diejenigen, die keinen Biomarkt oder Bauernhof um die Ecke haben). Nur bei der Margarine darauf achten, dass diese wirklich nur aus pflanzlichen Zutaten besteht. Also: Lesebrille auf die Nase schieben, um das Kleingedruckte lesen zu können. Wer keine kuchenschmatzende Grossfamilie hat, die im Nullkommanix das gute Stück wegputzt, kann den Kuchen einfrieren.

Die Zutaten:

  • 500 Gramm Dinkelmehl, gesiebt
  • 1 Prise Salz
  • 1 Hefewürfel
  • 150 Gramm Rohrzucker
  • 200 ml Sojamilch
  • 125 Gramm vegane Margarine
  • 1 Kilo Zwetschgen (frisch)
  • 100 Gramm Mehl für die Brösel

Die simple Zubereitung:

  • Das Mehl mit dem Salz und 50 Gramm vom Zucker in eine Schüssel sieben.
  • 2 EL der Margarine in einem kleinen Topf schmelzen, die Sojamilch hinzufügen und ebenfalls erwärmen. Hefe hinein bröseln und so lange rühren, bis diese aufgelöst ist.
  • Die Flüssigkeit zum Mehl geben und kräftig durchkneten. Es soll ein geschmeidiger Teig entstehen, der nicht klebt. Eventuell noch Mehl oder Flüssigkeit hinzufügen. Abdecken und 30 Minuten gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.
  • Den Rest der Margarine mit dem restlichen Zucker vermengen und so viel Mehl hinzufügen, dass eine krümelige Masse entsteht.
  • Den Teig ausrollen und auf ein grosses mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Weitere 10 Minuten gehen lassen und den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  • Die Zwetschgen auf dem Teig verteilen und die Brösel drüber steuen.
  • Bei 180 Grad etwa 25 bis 30 Minuten backen, die mittlere der vier Schienen 😉
  • Den wunderbaren Duft während des Backens tief einatmen.
  • Enjoy it!

Und, wen es noch interessiert: Ein paar Einkaufsimpressionen vom Selbstbedienungsladen im Bauernhof samt zutraulicher Einkaufsbegleitung.

 

5 Kommentare

  1. oh ja, da läuft das Wasser im Munde zusammen, sehr verlockend!!! Morgen gehe ich auf den Markt…

  2. tolles Rezept, dass ich heute nachgebacken habe. Leider ist der Teig nicht so toll gegangen – aber schmecken tut er dennoch – der Kuchen – werde weiter fleißig üben!

    • Hey, hallo Frank

      Das freut mich ungemein, dass du den Kuchen nachgebacken hast und dass er dir, trotz nicht so toll gegangenen Hefeteig, geschmeckt hat.

      Zu dem Hefeteig: Wie du auf dem Beitragsfoto sehen kannst, ist mein Hefeteig auch nicht wahnsinnig „hoch“ gegangen. Ich glaube, das liegt u.a. auch an dem Dinkelvollkornmehl, mit weissem Mehl würde er wahrscheinlich „fluffiger“ werden. Aber der Teig ist „durch“, er ist nicht matschig oder feucht – das ist mir wichtig.

      Ich backe diesen Kuchen morgen noch einmal – als Gastgeschenk – und schaue mal, was für Hefeteig-Erfahrungen ich dann mache.

      Viele Grüsse

      Barbera

      • Also, nun habe ich den Kuchen ja erneut gebacken und tatsächlich ist der Teig mehr aufgegangen.

        Zwei Dinge habe ich anders gemacht:

        1. Ich habe die Reste verschiedener Mehlpackungen gemischt, wobei aber alle Mehlsorten als „Dinkelvollkornmehl“ ausgewiesen waren.

        2. Ich habe mich genau an die Mengenangaben gehalten. Beim ersten Kuchen hatte ich die vegane Margarine nicht abgewogen, sondern nach Bauchgefühl in den Teig gegeben.

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