frau momos minimalismus

Selbsthilfegrütze, Emotionen und die heilsame Kraft des Waldes

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Zum Wochenende gibt es ein paar Fundstücke von Frau Momos Streifzügen durchs Netz

Man muss es nur doll genug wollen

Kritische Worte zu den boomenden Selbsthilfe-Ratgebern findet Geist und Gegenwart:

Solche Artikel schaden mehr, als sie nützen, denn sie suggerieren, dass wir Loser sind, wenn wir nicht immer effektiv entscheiden, wenn wir nicht meditieren, wenn wir nicht reich werden und immer glücklich sind. Sie Realität ist, dass vielen jenseits der Dreißig schon geholfen ist, wenn sie finanziell und emotional für ihre Familien sorgen können, wenn sie es ab und an mal ins Kino oder Konzert schaffen und sich mal mit Freunden treffen können.

Hier geht es zum ganzen Blogbeitrag Darum sind Selbsthilfe-Ratgeber einfach nur Mist.

Emotionales

Zur Zeit beschäftige ich mich intensiv mit der Rolle und den Umgang mit Emotionen. Bei meinen Recherchen im Netz stosse ich auf den Trailer zum Film „Emotion“, der letztes Jahr heraus kam und komplett an meiner Wahrnehmung vorbei gegangen ist.  „Ich fand heraus, dass 90% der Schmerzen, die wir erfahren, durch festgehaltene Emotionen entstehen – durch emotionale Altlasten“ sagt einer der Protagonisten, Dr. Bradley Nelson.

Selbsthilfegrütze oder mehr? Hat einer von euch den Film gesehen und mag ihn inhaltlich beschreiben?

Holla die Waldfee!

Im Wald zu sein tut gut! Wer dieses intuitive Wissen wissenschaftlich untermauert haben möchte, ist mit diesem Video zum Biophilia-Effekt gut bedient. Total interessant finde ich die Information, dass wir Menschen am Stoffwechsel der Natur teilhaben und wie segensreich sich das auf unser Immunsystem auswirkt. Also … ab in den Wald!

Lust auf mehr? Stöbere in den früheren Netzfundstücken:

Nackt vor der Kamera

Philosophisches, To-do-Listen & Stylisches 

Zeitgeschenke als Alternative zu Konsum // Selbstorganisation 

4 Kommentare

  1. Hallo Barbara!

    Beim Lesen des Textes von Geist und Gegenwart hat mich die ganze Zeit das Gefühl beschlichen, dass sie nur provozieren wollen. So lang das zu wertigen Texten führt, ist mir das recht. Gleichzeitig scheren sie damit ja selbst alle über einen Kamm.

    Der Wald rockt! 🙂

    Lieber Gruß,
    Philipp

    • Hallo Philipp,

      Du bist nicht der Einzige, der den Eindruck hat, Geist und Gegenwart wolle mit dem Text provozieren. Einen entsprechenden Kommentar haben sie unter dem Beitrag freigeschaltet und beantwortet.

      Geist und Gegenwart nimmt sich selbst nicht aus. Sie schreiben, dass sie mit ähnlichen „Ratgeber-Formaten“ experimentiert haben und selbst nicht frei davon sind „besser“ werden zu wollen.

      Ich finde diese Diskussion spannend: Wie kann Persönlichkeitsentwicklung und Wachstum/Veränderung funktionieren, ohne dem Selbstoptimierungswahn zu erliegen.

      Lieber Gruß,

      Barbara

  2. Wie gut das in der Natur sein tut, merke ich jeden Sommer im Garten. Auf der Terrasse sitzen, den Wind in den Bäumen und Sträuchern, sowie die Vögel beobachten. Sehr entspannend!

    • Das ist ein Geräusch, auf das ich mich jedes Frühjahr freue: Das Blätterrauschen im Wind. Dieses Geräusch gibt es nur im Sommerhalbjahr.

      Ja, das Sein in der Natur tut einfach gut.

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