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25. August 2015
von Frau Momo
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Besser schlafen – Teil I

Besser Schlafen Frau Momos Minimalismus

Wie ich zu längerem und erholsameren Schlaf fand

1 – 2 Stunden Einschlafzeit waren für mich jahrzehntelang Normalität. Daraus resultierte ein chronischer Schlafmangel, denn ich schlief selten mehr als 6-7 Stunden. Ich war chronisch unausgeschlafen. All dies ist mir eigentlich so richtig erst bei einem Vortrag von Dr. Spork bewusst geworden und schlagartig erklärten sich mir viele Dinge. Seitdem hat sich in Sachen Schlaf bei mir viel verändert.

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7. Juni 2015
von Frau Momo
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Kreativ & produktiv schreiben mit Zeitbudgets

Die Eieruhr als Perfektionismuskiller

Gerne arbeite ich so lange an einem Text, bis er wirklich perfekt ist. Bis bis sich selbst die Satzzeichen flüssig lesen. Ich schaffe dann im „Es dauert so lange wie es dauert“ – Modus. Dieser Modus ist mein persönliches Nonplusultra.

Das Gute an diesem Modus: Er macht mir irre viel Spass. Das Schlechte an diesem Modus: Er kostet irre viel Zeit. Und spätestens wenn man, wie ich, mit Schreiben einen Teil seines Einkommens bestreiten will, muss man zwingend auch weitere, andere Strategien zum Schreiben anwenden können – weil mein zeitintensives, persönliches und perfektionistisches Nonplusultra, das zahlt mir niemand.

Deshalb habe ich meine Arbeitsweise geändert. Wobei ich mir schon noch ein paar „Es dauert so lange wie es dauert“-Projekte zur reinen persönlichen Freude erhalte. Und dies ist die Geschichte davon, wie mir das gelungen ist.

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24. April 2015
von Frau Momo
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Meine Erfahrungen mit Alphatraining

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Entspannungsexperimente

Januar 2015: Dank einem Buch von Thomas Hohensee entdecke ich, dass ich durch eine einfache Atemtechnik die Entspannungsreaktion auslösen kann. Ich schreibe darüber diesen Artikel und übe wie eine Weltmeisterin: Während Busfahrten, in der S-Bahn, beim Wandern, Zuhause auf dem Sofa, sogar unter der Dusche – ich finde es immer wieder faszinierend, wie ich bewusst und willkürlich die Entspannungsreaktion auslösen kann. Gerne bringe ich mich damit auch zum „Wegdruseln“, wie ich es nenne, in jenem angenehmen, bilderintensiven Zustand zwischen Schlaf und Wachsein.

Also schnappe ich mir das nächste Buch von Thomas Hohensee: “Entspannt wie ein Buddha”. Bereits das erste Kapitel hat es ganz schön in sich. Thomas Hohensee beschreibt dort die Zusammenhänge zischen Aufmerksamkeit, Fokussierung und Stress und beruft sich dabei auf den Biofeedback-Forscher Les Fehmi: „Les Fehmi hat heraus gefunden, dass es zu einer Belastung von Körper und Geist wird, wenn wir in übertriebener und dadurch gestresster Weise konzentriert sind.“¹

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28. März 2015
von Frau Momo
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Hilfreiche Gespräche in schwierigen Situationen führen

Nach ELSE fragen

Heute stelle ich dir eine wirksame Art und Weise vor, mit der du mit Menschen, die in einer schwierigen Situation sind, in einen einfühlsamen und zugleich hilfreichen Kontakt gehen kannst. Denn neulich habe ich die richtungsweisende Kraft von “Gefühlsfragen” wieder einmal am eigenen Leibe erlebt und möchte dies als Inspiration weitergeben.

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21. März 2015
von Frau Momo
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Kannst du bitte schnell mal eben deinen Wortschatz entrümpeln?

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Minimalismus beginnt im Kopf. Deshalb macht es Sinn, seinen Wortschatz gezielt zu entrümpeln – nämlich um Wörter oder Redewendungen, die stressen, unerwünschte Nebenwirkungen haben und damit nicht das bewirken, was sich viele Menschen vom Minimalismus erhoffen: Mehr Zeit. Mehr Ruhe. Mehr Gelassenheit.

Eine Redewendung, die sich minimalistisch und effizient anhört und doch hitverdächtig oft ein Maximum an Stress und Beziehungsproblemen erzeugt, ist das „Schnell mal eben“.

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15. März 2015
von Frau Momo
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Superbuch-Guide für unerschrockene Handschriftliche (Teil IV)

Für den vierten Teil der Serie „Superbuch-Guide für unerschrocken Handschriftliche“ steht ein komplexes Thema auf dem Programm:

Das systematische Durcharbeiten und Organisieren des Notierten

Für alle, die neu beim Superbuch-Guide mitlesen: Zuvor habe ich im Teil I die beiden grundsätzlichen Prinzipien eines Superbuchs beschrieben. Zudem bin ich der Frage nachgegangen, warum ein Superbuch auch in digitalen Zeiten ein sinnvolles Arbeitstool ist. Teil II widmete ich den verschiedenen Anschaffungskriterien bei dem Kauf eines neuen Superbuchs. Und in Teil III listete ich zahlreiche Möglichkeiten auf, sich effektiv Notizen zu machen.

Was macht das Thema “Durcharbeiten und Organisieren des Notierten” so komplex? Zum Selbstmanagement gehört natürlich nicht nur das Superbuch. Beim Durcharbeiten und Organisieren unserer Notizen berühren wir zwei weitere zentrale Bereiche des Selbstmanagements:

  • Zum einen gibt es noch andere Informationsquellen, auf die wir uns im Superbuch beziehen bzw. die eine Relevanz für bereits Notiertes haben: Z.B. E-Mails, Briefpost und weitere Gegenstände (Visitenkarten, Einladungen, Flyer, Belege, …).
  • Zum anderen kommen beim Durcharbeiten und Organisieren des Notierten verschiedene weitere Tools der Selbstorganisation zur Anwendung wie z. B. digitale wie auch physische Ablagesysteme, Kalender oder Software zum Management von Ideen, Aufgaben, Kontakten & Adressen, Texten (z.B. Wunderlist, Instapaper, Scivener, Outlook, WordPress, MS Word)

Dies alles gilt es zu koordinieren und gleichzeitig seinen Fokus nicht zu verlieren, was eine ziemliche Herausforderung sein kann. Deshalb an dieser Stelle die grundsätzliche Empfehlung: “Bastel Dir kein komplexes System und verzichte darauf, ständig die neuesten Tools auszuprobieren. So lustig das ist, so zeitverschwendend ist es auch” (Leo Babauta in “Zen to Done”). So viel wie nötig, so wenig wie möglich – das ist mein Motto in puncto Selbstorganisations-Tools.

Beispielhaft werde ich meinen eigenen Prozess des Durcharbeitens und Organisierens der Superbuch-Notizen aufzeigen. Zunächst geht es um das Superbuch im täglichen Gebrauch, dann um das systematische wöchentliche Durcharbeiten.  Weiterlesen →

1. März 2015
von Frau Momo
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Superbuch-Guide für unerschrockene Handschriftliche (Teil III)

Symbole und Trennstriche

Beispiel Symbole und Trennstriche (Klicken zum Vergrößern)

Voilà, hier nun Teil III der Serie “Superbuch-Guide für unerschrockene Handschriftliche”:

Dem Superbuch eine Struktur geben und sich effektiv Notizen machen

Im Teil I habe ich die beiden grundsätzlichen Prinzipen eines Superbuchs beschrieben (“Alles an einem Ort notieren” und “Das Notierte durcharbeiten und organisieren“). Zudem bin ich der Frage nachgegangen, warum ein Superbuch auch in digitalen Zeiten ein sinnvolles Arbeitstool ist. Im Teil II ging es um die Anschaffungskriterien bei dem Kauf eines neuen Superbuchs.

Heute geht es um die Frage, wie man effektiv Einträge ins Superbuch vornimmt und diese strukturiert.

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14. Februar 2015
von Frau Momo
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Superbuch-Guide für unerschrockene Handschriftliche (Teil II)

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Heute folgt Teil II der Serie “Superbuch-Guide für unerschrockene Handschriftliche”:

Was ist bei der Anschaffung eines Superbuches zu beachten?

Im Teil I habe ich zunächst die beiden grundsätzlichen Prinzipen eines Superbuchs beschrieben (“Alles an einem Ort notieren” und “Das Notierte durcharbeiten und organisieren”). Zudem bin ich der Frage nachgegangen, warum ein Superbuch auch in digitalen Zeiten ein sinnvolles Arbeitstool ist.

Im Teil II geht’s also nun um den Kauf eines neuen Superbuchs. Die Auswahl an Notiz- und Ringbüchern, die für ein Superbuch in Frage kommen, ist immens und verlangt viele Entscheidungen: DIN A4-Format oder lieber kleiner? Liniert, kariert oder mit Blanko-Seiten? Perforiert? Ringbuch oder gebunden? Moleskine oder China-Kladde? Zudem kann man ganz schön viel Geld loswerden – es lohnt sich also, sich diesen Punkt genauer anzusehen.

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30. Januar 2015
von Frau Momo
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Superbuch-Guide für unerschrockene Handschriftliche (Teil I)

Kreatives und lebendiges Selbstmanagement im digitalem Zeitalter

Ein Superbuch ist fast wie Evernote – nur charmanter

Es gibt viele Programme, die das Sammeln, Ordnen und Finden von Ideen, Skizzen, Notizen oder Fotos unterstützen. Evernote, Microsoft OneNote, Apples iCloud – um einige zu nennen.

Und es gibt das Superbuch. 100% analog, akkuladestandunabhängig, zerfledderungsfähig und außerdem kann man Kaffeebecher darauf abstellen.

Nein, im Ernst: Ein Superbuch ist vor allem intuitiver, praktischer und bietet mehr Raum für Kreativität als eine Software. Nicht umsonst benutzen noch heute Architekten, Grafiker oder Modedesigner Papierbücher für ihre ersten Entwürfe.

Neugierig geworden? Lass dich inspirieren! Es folgt meine Superbuch-Geschichte sowie anschließende Tipps zum Gebrauch eines Superbuchs – der Guide für unerschrockene Handschriftliche.

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23. Januar 2015
von Frau Momo
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Der einfache Weg zu ruhigen Gedanken

Oft sind es tatsächlich die einfachen Dinge, die die größte Wirkung haben

Ich las jüngst ein autobiografisches Buch von Thomas Hohensee, der lange Zeit seines Lebens unter Angstzuständen und Panikattacken litt. Er probierte verschiedene Therapien, las zahlreiche Bücher und schliesslich fand er einen Weg, Angst und Panik dauerhaft zu verlieren. Dabei erlebte er keine Wunderheilung. Vielmehr zimmerte er sich aus verschiedenen Impulsen ein offensichtlich wirksames Trainingsprogramm für einen anderen Umgang mit ängstlichen Gedanken zusammen. Der ursprünglich als Volljurist tätige Thomas Hohensee lebt heute als Coach in Berlin.

Ich las das Buch aus zwei Gründen: Zum einen mag ich „echte“, wirklich erlebte Geschichten und praxiserprobte Lösungen. Ich mag es, wenn Menschen authentisch berichten, wie es ihnen gelang, Herausforderungen zu meistern und ihr Lebens-Wissen mit anderen Menschen teilen.

Zum anderen liegen Angst und Stress nah beieinander. Ein Angstzustand oder gar eine Panikattacke ist immer ein Stresszustand. Stress wiederum – damit meine ich hier in diesem Kontext und in diesem Beitrag eine Art inneren Anspannungs-Stress – hat seinen Ursprung oft in der Angst. Z. B. in der Angst, nicht zu genügen, sich zu blamieren, andere Menschen zu enttäuschen, sich abzugrenzen. Deshalb kann man das, was Thomas Hohensee über Angstbewältigung schreibt, in weiten Strecken auf die Bewältigung von Stress übertragen. Und wie ein besserer Umgang mit Stress gelingen kann, das interessiert mich.

Aber … um nun zu dem Punkt zu kommen, der mich im Rahmen des Minimalismus darüber schreiben lässt: Der zentrale Rat von Thomas Hohensee zur Angstbewältigung ist einfach. Verblüffend einfach und zugleich verblüffend wirksam. Die guten Dinge im Leben sind eben oft die einfachen Dinge. Weiterlesen →