frau momos minimalismus

Ein einfaches Rezept für weizenfreien Brotgenuss

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Weizenfreies Brot Minimalismus Frau Momo

Seit einiger Zeit ernähre ich mich (fast) weizenfrei

Anfangs war das eine riesige Umstellung! Ich habe erst ab diesem Zeitpunkt ernsthaft realisiert, wie sehr unsere Esskultur von Weizen durchdrungen ist. Pasta, Pizza, Brot, Sandwiches, Brötchen, Kuchen, süße Teilchen, Soßen, panierte Gerichte …

Anfangs bin ich gefühlt nicht mehr aus der Küche raus gekommen. Ich dachte die gesamte Woche vor: Wann esse ich außer Haus und wann Zuhause? Für Außer-Haus-Mahlzeiten überlegte ich mir weizenfreie Möglichkeiten. Alle weiteren Gerichte plante ich akribisch: Rezepte heraus suchen, einkaufen, teilweise vorkochen, backen, einfrieren. Zudem legte ich mir einen Notfall-Vorrat an, aus dem ich mühelos jederzeit ein weizenfreies Gericht zaubern kann.

Doch nach und nach hat sich alles eingespielt. 

Brot muss sein – aber nicht die industriell verarbeitete glutenfreie Pampe aus dem Supermarkt

Ich bin die totale Brot-Esserin. Vor allem morgens möchte ich Brot geniessen. An dieser Stelle war ich zu keinen Kompromissen bereit.

Das weizenfreie Brot, das in meinem Supermarkt angeboten wird, schmeckt aber einfach nur scheisse. Pappig, fade und eine wahre Kohlenhydratbombe, weil das Weizenmehl durch Reismehl, Kartoffelfasern, Stärke aus Mais u.ä. ersetzt wird. Ausserdem bekommt man für viel Geld verhältnismässig wenig Brot – und das zu allem Überfluss noch grosszügig in Plastik verpackt ist.

Ergo, eine weizenfreie Alternative musste her.

Lebensveränderndes Brot

Fündig wurde ich auf der Website My new roots von Sarah Britton. Sie nennt das Rezept A Life-Changing Loaf of Bread.

Lebensverändernd ist dieses Brot für mich, weil das Brotbacken damit keine Geheimwissenschaft mehr ist. Es kommt ohne Hefe und Backtriebmittel aus, ohne Kneten, ohne „Gehen lassen“ und ohne dieses Zittern, ob der Hefeteig aufgeht oder nicht.

Lebensverändernd ist dieses Brot für mich, weil das Rezept wirklich einfach ist. Ich brauche nur die Zutaten, eine Waage, einen Löffel zum Uumrühren und eine Kastenform.

Lebensverändernd ist dieses Brot für mich, weil mein Darm und meine Gesundheit mir all die guten Zutaten danken.

Download für dich

Mittlerweile habe ich mich an das wöchentliche Backen gewöhnt, es geht mir schnell von der Hand. Und es ist wunderbar, das duftende Brot aus dem Ofen zu holen.

Das ursprüngliche Rezept habe ich leicht modifiziert (es geht auch ohne Sirup oder Stevia). Hier findest du das Rezept.

Deine Erfahrungen mit diesem Rezept sowie mit anderen weizenfreien Broten interessieren mich. Schreibe doch einen Kommentar dazu!

3 Kommentare

  1. Wow, das klingt toll! Das mag ich unbedingt mal probieren! Danke für das Rezept!

    Lieber Gruß,
    Philipp

  2. Hallo Barbara,

    sehr interessantes Rezept, dass ich bald in meinem Urlaub mal ausprobieren werde. Interessant weil Low-Carb!
    Leidest Du an einer Glutenunverträglichkeit oder warum verzichtest Du sonst auf Weizen!?

    Viele Grüße
    Frank

    • Hallo Frank,

      ich vermute eine Unverträglichkeit, so richtig testen lassen habe ich das nicht. Es geht mir besser ohne Weizen: Ich bin wacher, aufmerksamer, ausgeglichener und habe keine Verdauungsprobleme mehr.

      Viele Grüsse

      Barbara

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