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Gesehen: Die 10 Mythen des Unternehmertums

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Ohne Geld, Businessplan und Ziele ein Unternehmen gründen?

Liebäugelst du mit der Selbstständigkeit? Oder damit, dein Arbeitspensum zu reduzieren und einen Teil deines Einkommens freiberuflich zu erwirtschaften? Aber in der Investitionskasse ist gerade Ebbe und den ausgefeilten Businessplan schiebst du schon lange vor dir her?

Dann schau’ dir als Inspiration den kleinen Film der Universität St. Gallen zum Thema Entrepreneurship an.

Da beginnen, wo man ist. Mit dem, was man hat.

Die zentrale Aussage des Films „Die 10 Mythen des Unternehmertums“ lautet: Unternehmertum ist eine erlernbare Routine und das Potential zum Unternehmertum steckt in allen. Um erfolgreich zu sein, braucht es viel … aber nicht von dem, was dir vielleicht jetzt in den Sinn kommt. Lass dich überraschen:

Hier geht’s zum Film

Klassische Unternehmensgründung versus unternehmerische Methode

Dieser Film spricht mir aus der Seele. Obwohl ich Betriebswirtin bin, habe ich an dem üblichen Verfahren der Unternehmensgründung immer auch meine Zweifel gehabt.

Geschäftsidee haben, Marktanalyse machen, SWOT-Analyse durchführen, detaillierten Businessplan erstellen, Marketingkonzept durchdeklinieren (product, price, place, promotion), für eine Rechtsform entscheiden, im besten Anzug bei der Bank aufschlagen und einen Kredit beantragen oder aber die eigenen Rücklagen riskant einsetzen.

Ich bin eine Freundin detaillierter und strukturierter Planung und ich will diese Instrumente und das Vorgehen nicht verdammen.

Zugleich: Es ist so, als ob man lange Zeit nur am Rezept arbeitet, dieses bis zur kleinsten Zutat austüfftelt, die Arbeitsschritte detailliert plant und schliesslich die Zutaten teuer einkauft. Dann, in dem Moment, wo es ans Backen geht, ist die bange Frage, ob der Teig auch wirklich aufgeht. Und wenn er nicht aufgeht, ist der Verlust oft hoch.

Dann doch lieber mit den Zutaten, die bereits zur Verfügung stehen, anfangen zu backen, experimentieren und Rezepte neu entstehen lassen. Und zwar zusammen mit anderen Menschen, in Kooperation. Unter anderem ist das für mich eine Entdeckung und Würdigung dessen, was bereits vorhanden ist.

 

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