frau momos minimalismus

12. Juni 2016
von Frau Momo
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Wie ich lernte, Regenläufe zu geniessen

Beim Lauftraining unabhängiger vom Wetter sein

Wenn ich vor ein paar Monaten joggen oder walken ging, schaute ich mir vorher die Wettervorhersage an. Ich versuchte stets eine regenfreie Zeit auszumachen und richte mich in puncto Lauftraining nach der Regenwahrscheinlichkeit. Meine Tagesstruktur an freien Tagen hing damit vom Wetter ab – und von meiner Unlust, während Regens zu laufen.

Doch häufig geriet ich – trotz sorgfältigem Studium der Wetterdienstmeldungen – dennoch in den Regen. Dabei machte ich eine interessante Erfahrung: Ich stellte immer wieder fest, dass ich es gar nicht so schlimm finde, im Regen zu laufen und während des Laufens nass zu werden.

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11. April 2016
von Frau Momo
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„Ich mache fast nichts, was ich nicht gerne mache“

Digitaler Minimalismus

Mario lebt ohne Internet, E-Mail, Smartphone und TV

Ich habe Mario im Jahr 2011 auf einem Seminar kennengelernt. Schon damals faszinierte mich, dass er keine E-Mail-Adresse besitzt. Dieses Jahr traf ich ihn erneut. Nach wie vor gestaltet Mario sein Leben ohne E-Mail-Account, Smartphone und TV. Von einem PC oder Internet-Anschluss ganz zu schweigen.

Für mich, die einen Großteil des Tages vor dem Rechner verbringt, aus der S-Bahn heraus Tweets sendet oder in einer unbekannten Gegend mit Google Maps ihren Weg findet, undenkbar. Wie lebt es sich weitestgehend analog im digitalen Zeitalter? Ich traf Mario in Zürich zu einem Gespräch. Weiterlesen →

5. April 2016
von Frau Momo
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Über Reue, Risiko und den Umgang mit Entrümplungs-Entscheidungen

Entrümpeln Reue Entscheidungen Minimalismus

„Was, wenn ich das Entrümpeln irgendwann bereue? Ich denke immer, dieses oder jenes Ding könnte ich irgendwann doch noch mal gebrauchen oder vermissen.“

Solchen Aussagen begegne ich häufiger im Zusammenhang mit dem Thema Minimalismus. Ich nicke dann und sage: „Ja, ja, das kann vorkommen.“ Denn Ausmisten bedeutet, ein Risiko einzugehen.

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27. Februar 2016
von Frau Momo
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Einfach laufen

Einfach laufen frau momo minimalismus

Hamburg, Mitte der 90er Jahre. Voller guter Vorsätze marschiere ich zum nächstgelegenen Park. Nun will ich auch joggen! Neujahrsvorsätze und so. Ich renne los – als ob ich einem abfahrenden Bus hinter her laufe. Nach kurzer Zeit bleibe ich japsend stehen, mit meiner Kondition am Ende. Nachdem ich wieder Luft bekomme, stolpere ich ernüchtert nach Hause. „Das macht echt keinen Spaß“ sage ich mir. „Scheiß auf die Neujahrsvorsätze.“

Kurz darauf begreife ich, dass ich Sprinten/Rennen mit Joggen/Laufen verwechsle. Dennoch bleibt das Laufen für mich lange Zeit ein Buch mit sieben Siegeln. Wiederholt mache ich Anläufe regelmässig zu trainieren, doch es funzt einfach nicht. Auch fühle ich mich neben all diesen durchtrainieren Läufern, die mit ihren drahtigen Beinen scheinbar mühelos an mir vorbeiziehen, unwohl.

Zugleich merke ich immer wieder: Mein Körper will laufen.

Und irgendwann bekomme ich den Dreh raus.  Weiterlesen →