frau momos minimalismus

25. September 2016
von Frau Momo
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Die drei Wunder des Vortages

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Lieber Alexander, lieber Jan,

habt Dank für diesen lässigen Podcast SMS auf Papier: die Sendung zum Runterkommen. Eigentlich wünscht ihr euch einen klassisch analogen, handgeschriebenen Kommentar, ich weiß. Aber ich hatte eh vor, eines Tages über Die drei Wunder des Vortages zu schreiben. So packe ich die Gelegenheit beim Schopfe und mache kurzerhand einen Blogbeitrag, den ich verlinken kann. Ein bisschen was Handschriftliches bekommt ihr dennoch (—> Beitragsbild), sogar mit Tinte verfasst.

In eurem siebenundzwanzigstem Podcast geht ihr der Frage nach, wie Abschalten im Jahr 2016 funktioniert. Neben den Entspannungs-Klassikern wie Sport oder Sauna nennt ihr noch so schöne Dinge wie Karstadt (als ein Ort ohne Bezug zur Gegenwart – hahaha), SMS auf Papier und das Konzept des Gut-Genug-Seins. Und ihr wollt von euren Hörern wissen, was sie denn zum Runterkommen alles so anstellen. Voilà!

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16. September 2016
von Frau Momo
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Minimalismus-Stammtisch Süddeutschland/Schweiz

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Ich melde mich gehorsamst aus der Sommerpause zurück. Dabei hatte ich diese Ruhezeit weder geplant noch angekündigt. Sie ist einfach geschehen. Dazu beigetragen haben diese unglaublichen Temperaturen. Merkt ihr auch, dass es immer wärmer wird?! Ich merke das von Sommer zu Sommer. Und nicht nur ich:

„Messungen der NASA untermauern nun dieses Gefühl: Nachdem bereits der Juli 2016 den Rekord als weltweit heißester Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880 aufstellte, war der August genauso schweißtreibend.“ (Aus dem Beitrag Heiß, heiß, Baby auf fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung.)

Also, will sagen: Ich bin nicht so der Sommer-Typ. Die Trägheit ergreift bei Hitze Besitz von mir, lässt mein Phlegma zur Hochform auflaufen. Und deshalb leite ich mit Freuden zum Herbst über, der mit einem kleinen regionalen Highlight beginnt: Dem Minimalismus-Stammtisch für die Region Süddeutschland/Schweiz. Am Samstag, den 1. Oktober 2016 treffen wir uns um 15.00 Uhr im Stellwerk in Waldshut.

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16. Juli 2016
von Frau Momo
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Ein einfaches Rezept für weizenfreien Brotgenuss

Weizenfreies Brot Minimalismus Frau Momo

Seit einiger Zeit ernähre ich mich (fast) weizenfrei

Anfangs war das eine riesige Umstellung! Ich habe erst ab diesem Zeitpunkt ernsthaft realisiert, wie sehr unsere Esskultur von Weizen durchdrungen ist. Pasta, Pizza, Brot, Sandwiches, Brötchen, Kuchen, süße Teilchen, Soßen, panierte Gerichte …

Anfangs bin ich gefühlt nicht mehr aus der Küche raus gekommen. Ich dachte die gesamte Woche vor: Wann esse ich außer Haus und wann Zuhause? Für Außer-Haus-Mahlzeiten überlegte ich mir weizenfreie Möglichkeiten. Alle weiteren Gerichte plante ich akribisch: Rezepte heraus suchen, einkaufen, teilweise vorkochen, backen, einfrieren. Zudem legte ich mir einen Notfall-Vorrat an, aus dem ich mühelos jederzeit ein weizenfreies Gericht zaubern kann.

Doch nach und nach hat sich alles eingespielt.  Weiterlesen →

13. Juli 2016
von Frau Momo
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„Dein Stress ist auch mein Stress“

Vier bürotaugliche Tipps für den Umgang mit gestressten Arbeitskollegen

„Dein Stress ist auch mein Stress“  lautet der Titel eines Artikels der Max-Planck-Gesellschaft aus dem Jahr 2014, in dem sie interessante Forschungsergebnisse zum Thema Stress veröffentlicht. Allein das Beobachten eines gestressten Menschen kann Stress im eigenen Körper erzeugen. Je näher wir diesem Menschen stehen, um so wahrscheinlicher ist es, uns vom Stress anstecken zu lassen:

„Empathischer Stress trat besonders häufig auf, wenn Beobachter in einer Paarbeziehung zu der gestressten Person standen und das Geschehen direkt über eine Glasscheibe verfolgen konnten. Aber auch wenn fremde Personen lediglich auf einem Bildschirm zu sehen waren, versetzte das einige Menschen in Alarmbereitschaft.“

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12. Juni 2016
von Frau Momo
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Wie ich lernte, Regenläufe zu geniessen

Beim Lauftraining unabhängiger vom Wetter sein

Wenn ich vor ein paar Monaten joggen oder walken ging, schaute ich mir vorher die Wettervorhersage an. Ich versuchte stets eine regenfreie Zeit auszumachen und richte mich in puncto Lauftraining nach der Regenwahrscheinlichkeit. Meine Tagesstruktur an freien Tagen hing damit vom Wetter ab – und von meiner Unlust, während Regens zu laufen.

Doch häufig geriet ich – trotz sorgfältigem Studium der Wetterdienstmeldungen – dennoch in den Regen. Dabei machte ich eine interessante Erfahrung: Ich stellte immer wieder fest, dass ich es gar nicht so schlimm finde, im Regen zu laufen und während des Laufens nass zu werden.

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