frau momos minimalismus

13. November 2016
von Frau Momo
1 Kommentar

Digitaler Minimalismus: Drei praxisbewährte Anregungen

Smartphone & Co. achtsam nutzen. Vor allem: sich nicht benutzen lassen

Der Minimalismus-Stammtisch für die Region Süddeutschland/Schweiz fand in diesem Jahr dreimal statt. An allen drei Treffen wurden Fragen rund um die Handhabung von Smartphone, E-Mails & Co. ausgiebig diskutiert. Der Wunsch, kein „Smartphone-Junkie-Dasein“ zu fristen und dennoch am digitalen Leben teilzunehmen, ist unüberhörbar. Wir Stammtisch-Mitglieder haben diese Art von Gesprächen unter dem Begriff „Digitaler Minimalismus“ zusammengefasst.

Das Thema „Digitaler Minimalismus“ umfasst noch weitere Aspekte, wie beispielsweise die Digitalisierung von Andenken (Bilder, Briefe) oder die Gestaltung der digitalen Ablage.

In diesem Beitrag greife ich einfach mal drei Tipps für einen achtsamen Umgang mit dem Smartphone und mit E-Mails heraus. Sie funktionieren bei mir gut und bringen deutlich mehr Zentrierung in mein Tun.

Weiterlesen →

31. Oktober 2016
von Frau Momo
1 Kommentar

Courage

Als ich 21 Jahre alt bin, gehe ich spontan zu einem Tätowierer auf dem Hamburger Kiez. An einem heissen Sommertag im Juli lasse ich mir ein chinesisches Schriftzeichen auf die rechte Schulter stechen. Es ist das Zeichen für Courage.  Weiterlesen →

13. Oktober 2016
von Frau Momo
6 Kommentare

Knockout by Sonnenstore

frau-momo-sonnenstore-minimalismus

Oder: Schöne neue Arbeitswelt

Ich arbeite in einem Bürogebäude, das 2011 fertig gestellt wurde. Noch nie habe ich in so einem jungen Gebäude gearbeitet. Und bis zu diesem Jahr auch noch nicht mit einer speziellen Errungenschaft des 21. Jahrhundert die Bekanntschaft gemacht: mit der sensorgesteuerten Sonnenstore.

Hört sich erst einmal gar nicht verkehrt an: An den grossen, fast bodentiefen Fensterscheiben sind Sensoren angebracht, die die aktuelle Helligkeit messen und die Store nach Bedarf in die Beschattungsposition fahren.

Doch in Wahrheit sind diese Sensoren reinkarnierte Vampire. Anders lässt sich das unterschiedliche Helligkeitsempfinden der Sensoren und der Menschen, die in diesem Haus arbeiten, nicht erklären.

Bei allerbesten Lichtverhältnissen, in denen man arg- und sorglos vor sich hin arbeitet, setzt sich plötzlich quietschend dieses Metalldingens in Bewegung. Die Lamellen fahren aufreizend langsam herunter. Unten angekommen versetzen sie sich mit einem klackenden Geräusch in die Beschattungsposition, die die Sensoren für angemessen halten … und – zack – sitzt man im Halbdunkeln.

Weiterlesen →

25. September 2016
von Frau Momo
3 Kommentare

Die drei Wunder des Vortages

minimalismus-frau-momo-wunder

Lieber Alexander, lieber Jan,

habt Dank für diesen lässigen Podcast SMS auf Papier: die Sendung zum Runterkommen. Eigentlich wünscht ihr euch einen klassisch analogen, handgeschriebenen Kommentar, ich weiß. Aber ich hatte eh vor, eines Tages über Die drei Wunder des Vortages zu schreiben. So packe ich die Gelegenheit beim Schopfe und mache kurzerhand einen Blogbeitrag, den ich verlinken kann. Ein bisschen was Handschriftliches bekommt ihr dennoch (—> Beitragsbild), sogar mit Tinte verfasst.

In eurem siebenundzwanzigstem Podcast geht ihr der Frage nach, wie Abschalten im Jahr 2016 funktioniert. Neben den Entspannungs-Klassikern wie Sport oder Sauna nennt ihr noch so schöne Dinge wie Karstadt (als ein Ort ohne Bezug zur Gegenwart – hahaha), SMS auf Papier und das Konzept des Gut-Genug-Seins. Und ihr wollt von euren Hörern wissen, was sie denn zum Runterkommen alles so anstellen. Voilà!

Weiterlesen →

16. September 2016
von Frau Momo
3 Kommentare

Minimalismus-Stammtisch Süddeutschland/Schweiz

stammtisch-3

Ich melde mich gehorsamst aus der Sommerpause zurück. Dabei hatte ich diese Ruhezeit weder geplant noch angekündigt. Sie ist einfach geschehen. Dazu beigetragen haben diese unglaublichen Temperaturen. Merkt ihr auch, dass es immer wärmer wird?! Ich merke das von Sommer zu Sommer. Und nicht nur ich:

„Messungen der NASA untermauern nun dieses Gefühl: Nachdem bereits der Juli 2016 den Rekord als weltweit heißester Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880 aufstellte, war der August genauso schweißtreibend.“ (Aus dem Beitrag Heiß, heiß, Baby auf fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung.)

Also, will sagen: Ich bin nicht so der Sommer-Typ. Die Trägheit ergreift bei Hitze Besitz von mir, lässt mein Phlegma zur Hochform auflaufen. Und deshalb leite ich mit Freuden zum Herbst über, der mit einem kleinen regionalen Highlight beginnt: Dem Minimalismus-Stammtisch für die Region Süddeutschland/Schweiz. Am Samstag, den 1. Oktober 2016 treffen wir uns um 15.00 Uhr im Stellwerk in Waldshut.

Weiterlesen →